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Badersee und Eibsee-Rundweg

Im großen Bergsturz unter der Zugspitze

Türkisblau schimmert das klare Wasser des Eibsees. Da bekommt man Lust, die Wanderung zu unterbrechen und sofort hineinzuspringen. Im Sommer ist die Wassertemperatur immerhin akzeptabel. Zum Baden am besten geeignet sind die flachen Buchten am Nordufer, deren Existenz wir einem gewaltigen Bergsturz verdanken.

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Schönheit und Schrecken wohnen in der Natur oft nah beieinander. Wir können das Inferno nur erahnen, als sich vor ca. 3700 Jahren der größte Bergsturz in den Bayerischen Alpen ereignete. Beim Wandern in dieser malerischen, idyllischen Landschaft, fällt es wirklich schwer, sich die zerstörerische Urgewalt vorzustellen, die dieser Gegend ihren Stempel aufdrückte. Das Gebiet um den Eibsee wurde dabei auf einer Fläche von mehreren Quadratkilometern mit Schutt bedeckt. Unübersehbar liegen überall große Felsblöcke herum. Völlig unbewohnt und menschenleer wird das Loisachtal in der Bronzezeit nicht gewesen sein. Grauenvoll, wenn so etwas heute in unseren dicht besiedelten Alpen geschehen würde. Mit dem Klimawandel nimmt das Risiko von Fels- und Bergstürzen zu. Um bei Gefahr rechtzeitig evakuieren zu können, steht die Zugspitze unter ständiger geologischer Beobachtung. Hoffen wir, dass es nie einen Ernstfall geben wird!

Wegbeschreibung zur Wanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial