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Angerlkopf und Zwieselberg (1348 m)

Von Bichl in die Tölzer Flyschberge

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Aus Sicht der bayerischen Landeshauptstadt ist der Zwiesel einer der nächst­gelegenen Berge. Gerade für kleine Wanderungen, etwa von der Blombergbahn aus, erfreut er sich dadurch großer Beliebtheit. Länger und verschwiegener sind hingegen die hier vorgestellten Wege von Bichl aus über den Angerlkopf sowie durchs Steinbachtal.

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Die Berge südlich von Bad Tölz bestehen überwiegend aus Flysch. Charakteristisch für die Flyschberge sind rundliche Formen ohne markante, felsige Gipfel. Bedingt durch die Instabilität des Gesteins kommt es häufig zu Rutschungen. Die Hänge sind oft steil und von tiefen Gräben zerfurcht. Tonschichten dichten den Untergrund ab, so dass das Wasser oberflächlich abfließt. Die Böden sind fruchtbarer und feuchter als auf Kalkgestein. Eigentlich wäre dadurch eine abwechslungsreiche Vegetation zu erwarten, doch die Forstwirtschaft hat leider zu einer starken Dominanz der Fichte geführt. Beeinträchtigt wird der Wald außerdem durch eine übertriebene Menge an Forststraßen. Ebenfalls nicht schön anzusehen, aber zumindest verständlich, sind die zahlreichen Bachverbauungen. Bei Starkregen kann sich ein Bach in den Flyschbergen schnell in eine Schlammlawine verwandeln. Zum Schutz der Dörfer ringsum sind umfangreiche Sicherungs­maßnahmen unerlässlich.

Wer in Bichl losgeht, merkt bald, dass dies nicht der übliche Startpunkt sein kann. Beschilderungen und Markierungen sind kaum vorhanden. Es schadet also nicht, eine Karte oder ein GPS-Gerät zur Hand zu haben. Die Tour ist außerdem recht weit. Die Wege sind einfach und teilweise hatschert.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial