Ammergebirge / Ammergauer Alpen

Schöne Wanderungen im größten Naturschutzgebiet Bayerns

(aktualisiert am )

Die Schönheit der Ammergauer Alpen zieht jeden Besucher sofort in ihren Bann. Wer dort schon einmal eine Wanderung oder Bergtour unternommen hat, den lässt diese vielseitige Gebirgslandschaft nicht mehr los. Obwohl sich die Gegend wegen der Königsschlösser von Ludwig II. und der Oberammergauer Passionsspiele internationaler Berühmtheit erfreut, sind weite Bereiche glücklicherweise bis heute sehr abgeschieden geblieben.

Kurzbeschreibung zum Ammergebirge

Im Graswangtal zeigen sich die Ammergauer von ihrer lieblichen Seite.

Das weitläufige Gebiet der Ammergauer Alpen erstreckt sich zwischen dem Lech im Westen und der Loisach im Osten. Im Süden trennt das Tal Zwischentoren die Ammergauer von den Lechtaler Alpen. Die relative dünn besiedelte Gebirgsgruppe beherbergt das größte zusammen­hängende Naturschutz­gebiet Bayerns. Weil sich die Ammergauer außerdem überwiegend in Staatsbesitz befinden, werden sie immer einmal wieder als möglicher Standort für einen Nationalpark gehandelt. Die übliche Lobby aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd stellte sich bisher allerdings erfolgreich quer.

Besonders die Randbereiche des Gebirges sind sehr gut zum Wandern und Bergsteigen erschlossen, dadurch aber auch öfters überlaufen. Man denke nur an so beliebte Gipfel wie den Säuling, die Hochplatte oder die Klammspitze. Ein beträchtlicher Teil ist hingegen einsam und wild geblieben. Daher fühlen sich sowohl Genusswanderer als auch ambitionierte Bergsteiger von den Ammergauern angezogen.