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Stangensteig

Relikt des Bergbaus im Höllental

Der Stangensteig ins Höllental diente ab 1845 als Transportweg für den Bleibergbau. Beim späteren Molybdän­bergbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten ihn die Knappen noch als Arbeitsweg. An den lawinen­gefährdeten Stellen wurden 1916 enge Durchgangs­stollen in den Fels gesprengt. Der Flurname Auf der Stange bezeichnet wohl das langgezogene Band in der Nordost- und Ostwand des Waxensteins, über das der Steig verläuft.

Bevor der Stangensteig 1845 für den Erztransport per Handwagen ausgebaut wurde, war sein Verlauf offenbar anders. Wie im Urpositionsblatt Eibsee und Umgebung im Jahre 1826 zu sehen ist, gab es noch keine Klammbrücke und somit blieb der Steig auf der Seite des Waxensteins.Datenquelle: Geoportal Bayern (CC BY-ND 3.0 DE)