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Stangensteig

Ein Relikt des Bergbaus

Der Stangensteig ins Höllental diente ab 1845 als Transportweg für den Bleibergbau. Beim späteren Molybdän­abbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten ihn die Knappen noch als Arbeitsweg. An lawinen­gefährdeten Stellen gibt es Stollen. Der Name des Steigs stammt vom tiefer gelegenen Stangenwald – so genannt wegen des stangenartigen Wuchs der Fichten.

Stangensteig
Bevor der Stangensteig 1845 für den Erztransport per Handwagen ausgebaut wurde, war sein Verlauf offenbar anders. Wie im Urpositionsblatt Eibsee und Umgebung im Jahre 1826 zu sehen ist, gab es noch keine Klammbrücke und somit blieb der Steig auf der Seite des Waxensteins.Datenquelle: Geoportal Bayern (CC BY-ND 3.0 DE)