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Schleifmühle

Teilmaschinelle Herstellung von Wetzsteinen

Die Herstellung von Wetzsteinen fand seit Mitte des 19. Jahr­hunderts teil­maschniell in speziell dafür entwickelten Schleifmühlen statt. In mehreren Arbeits­gängen wurde das Rohmaterial geschnitten, grob zugeschlagen und in eine elliptische Form geschliffen. Zum Schleifen verwendete man ein Gemisch aus Wasser und Sand. Die Wetzstein­produktion war für Orte wie Unterammergau oder Ohlstadt ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Stand:

Gemälde einer Wetzsteinmühle bei Ohlstadt von Johann Georg von Dillis um 1820. Die zahlreichen Ohlstädter Wetzsteinmühlen an der Kaltwasserlaine sind heute alle abgegangen. Datenquelle: Bayerische Staatsgemäldesammlungen (CC BY-SA 4.0)