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Schildenstein

Grenzberg zwischen Bayern und Tirol

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Apian kennt bei Kreuth den Berg Sulphurstain. Der akademische Name weist auf die dortigen Schwefelquellen hin. Ansonsten ist in alten Karten vom Schiltenstain die Rede. Eine mögliche Deutung basiert auf der schildförmigen Fläche der aufgelassenen Schildensteinalm an der Südseite. Denkbar wäre auch eine Grenzmarkierung an diesem Übergang zwischen Bayern und Tirol.

Schildenstein
Landtafel 22 von Philipp Apian aus dem Jahr 1568. Auch wenn der Sulphurstain nördlich der Weißach eingezeichnet ist, könnte es sich dabei um den Schildenstein handeln. Vielleicht lebt der Sulphurstain im heutigen Sylvenstein fort.Datenquelle: Bayerische Staatsbibliothek (CC BY-NC-SA 4.0)