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Rauwacke, die

Gestein aus der Trias

Die Rauwacke ist ein poröses Kalk- oder Dolomitgestein, das wegen seiner Struktur auch Zellenkalk genannt wird. Die Hohlräume entstehen durch Lösung der Minerale Gips und Anhydrit. Beide sind chemisch betrachtet Kalziumsulfate, wobei Anhydrit im Gegensatz zum Gips kein Wasser enthält. Mit der Zeit bleibt von der Rauwacke nur noch das Kalk- bzw. Dolomitgerüst übrig. In den Nördlichen Kalkalpen tritt das Gestein in den Reichenhaller und den Raibler Schichten aus der Trias auf.

Faustgroßer Stein der Reichenhaller Rauwacke vom Gumpenbach im Karwendel.
Raibler Rauwacke an der Bärenhöhle bei Wallgau im Estergebirge.