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Hohe Bleick, die

Gerodeter Berggipfel

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Der Name Bleick leitet sich von dem Verb blecken ab, was entblößen bedeutet. Bereits bei Apian ist der Berg als Plaickn eingezeichnet. Gemeint ist wohl der kahle, baumlose Gipfelbereich. Als Blaiken werden außerdem Erosions­stellen auf den Almweiden bezeichnet, an denen durch Abrutschen der Grasfläche der nackte Boden zu Tage tritt. Aktualisiert am

Hohe Bleick
Landtafel 21 von Philipp Apian aus dem Jahr 1568. Während der Trauchperg und der Mülkopf korrekt eingezeichnet sind, müsste die Plaickn eigentlich zwischen Trauchperg und Wiltfeur liegen.Datenquelle: Bayerische Staatsbibliothek (CC BY-NC-SA 4.0)